Glasblaserei Roemische Glashuette Linz am Rhein

 

Reise in die Vergangenheit

 

 

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"Römisch“ nennt sich die Glashütte auf der Burg aus dreierlei Gründen:  Ein Mal war der Großraum Köln-Bonn vor knapp 2000 Jahren eines der bedeutendsten Glaszentren in der antiken Welt.

Das war die Zeit, in der Glas nach Gold der teuerste Stoff der Welt war. 600 Jahre lang, so verordnet von den Päpsten, waren alle Altargefäße ausschließlich aus Glas. Zum Anderen wird in der Römischen Glashütte auf der Burg- Linz noch mit den gleichen Werkzeugen wie vor 2000 Jahren gearbeitet, und es werden die gleichen Handwerkstechniken angewendet.
Dabei ist das wichtigste Werkzeug – heute wie früher – die Glasmacherpfeife. So wird das 1 – 1,5 m lange Metallrohr genannt, mit dem der Glasmacher ein wenig der honigartigen, zähflüssigen Glasschmelze aus dem Hafen (Ofen) aufnimmt und ihr durch Blasen, Schwenken und Drehen ihre Glasgestalt gibt. Seit der Entwicklung der Glasmachpfeife zur Christi-

Geburt konnten die Römer damit die unterschietlichten Gefäße herstellen, Der dritte Bezug auf das „Römische“ ist die Tatsache, dass auf der Burg- Linz freie Nachbildungen antiker Gefäße angeboten werden – mit Zertifikat.

Dies ist jedoch nur ein Segment in einem überaus breiten Sortiment an vielfältigen Kunstwerken aus Glas. Insofern ist die Glashütte auf der Burg/ Linz nicht nur Produktionsstätte,

sondern gleichermaßen ein „lebendes Museum“. Erleben Sie die Glasgeschichte, besichtigen Sie die kostbaren, faszinierenden Kunstwerke in Glas.

Copyright © 2005 Steiner Römische Glashütte GmbH